Training und Coaching mit Dolmetschern: immer wieder interessant … und manchmal auch überraschend

Die Durchführung von Trainings- und Coachings im Ausland ist sehr bereichernd, auch wegen der kulturellen Unterschiede. Gleichzeitig ergeben sich natürlich besondere Herausforderungen: die Organisation, die Zeitverschiebung … und die Sprache.

Für Sprachen, die unser Trainerteam nicht abdeckt, arbeiten wir mit Dolmetschern. Da es aber ja schon in der Muttersprache oft anspruchsvoll ist, bei Kommunikationstraining die richtigen Worte zu finden, ergibt sich hier natürlich noch eine weitere Herausforderung. Es ist schon ein seltsames Gefühl, in lauter regungslose Gesichter zu blicken, obwohl man als Trainer meint, gerade etwas sehr lustiges gesagt zu haben. Lag das nun an Unterschieden in der Auffassung von Humor? Oder daran, wie es die Dolmetscher übersetzt haben?

Ein sehr nettes Erlebnis anderer Art hatten wir mit einer chinesischen Dolmetscherin: Sie fand die Inhalte des Trainings offenbar auch persönlich sehr interessant … und tat das auch kund während der Pausen. Es dauerte eine Weile, bis wir merkten, dass die Fragen, die sie stellte, gar nicht mehr die Fragen der chinesischen Teilnehmer waren, sondern ihre eigenen. Als sie dann bei einem Arbeitsblatt die Aufgaben selbst bearbeitete, statt die Teilnehmer zu unterstützen, war der Moment gekommen, in der Pause ein freundliches Gespräch mit ihr zu führen und sie – bei aller Wertschätzung für ihr inhaltliches Engagement – zu bitten, zu ihrer eigentlichen Aufgabe zurückzukehren.

Wir trainieren auf deutsch, englisch und französisch … (oder mit Dolmetschern). Und in über 20 verschiedenen Ländern durften wir für internationale Kunden bereits Trainings durchführen.